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Qualität, die prägt!

FAQ – Kennzeichnungsverfahren

Wir erklären Ihnen, welche Methoden zur Anwendung kommen können. Unser Ziel ist es, Ihnen die entscheidenden Grundlagen zu vermitteln, um informierte Entscheidungen zu treffen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Beschriftung eines Bauteiles aus der Luftfahrtindustrie

Was ist Nadelprägen?

Nadelprägen – auch Dot Peen genannt – lässt sich ganz einfach erklären: Man kann es sich wie einen kleinen automatischen Meißel vorstellen, der blitzschnell winzige Punkte in eine Oberfläche klopft. Eine sehr harte Nadel bewegt sich dabei mit hoher Geschwindigkeit auf und ab und setzt tausende Punkte pro Minute in das Material. Ein Computer steuert exakt, wo jeder Punkt gesetzt wird. Aus diesen Punkten entstehen Buchstaben, Zahlen, Logos oder sogar DataMatrix-Codes – ähnlich wie bei einem Mosaik, bei dem viele einzelne Punkte ein vollständiges Bild ergeben.

Das Verfahren funktioniert besonders gut auf Metallen wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium, aber auch auf harten Kunststoffen. Da die Markierung durch plastische Verformung entsteht, ist sie dauerhaft und äußerst widerstandsfähig. Öl, Schmutz, Hitze oder mechanischer Abrieb können ihr kaum etwas anhaben.

In der Industrie wird Nadelprägen deshalb häufig eingesetzt, wenn Bauteile eindeutig und langfristig gekennzeichnet werden müssen. Typische Anwendungen sind Seriennummern auf Fahrzeugteilen, Kennzeichnungen auf Maschinenkomponenten, Werkzeuge, Typenschilder oder Codes zur Rückverfolgbarkeit in modernen Industrie-4.0-Prozessen.

Kurz gesagt: Beim Nadelprägen entsteht Schrift oder ein Code durch viele präzise gesetzte Punkte – dauerhaft, robust und ideal für die industrielle Kennzeichnung.

Nadelpräger Marktronic Portadot 6030T

Was ist ein Nadelpräger?

Nadelpräger sind die Geräte, mit denen die Nadelprägung umgesetzt wird. Sie sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, sodass sich für nahezu jede Anwendung die passende Lösung finden lässt. Für den Einsatz in der Werkstatt werden häufig kompakte Standgeräte verwendet, die sich einfach bedienen lassen und flexibel einsetzbar sind. Soll ein System jedoch im Dauerbetrieb laufen, etwa im 24/7-Einsatz, kommen besonders robuste und steife Bauformen zum Einsatz, die auf Langlebigkeit und Prozesssicherheit ausgelegt sind.

Bei großen, schweren oder schwer zugänglichen Werkstücken bieten portable Nadelpräger maximale Flexibilität, da sie direkt zum Bauteil gebracht werden können. Für den Einsatz in automatisierten Produktionslinien stehen sogenannte Integrator-Köpfe zur Verfügung. Diese werden fest in Anlagen eingebaut und arbeiten vollständig autark innerhalb des Fertigungsprozesses.

Die Programmierung erfolgt entweder über ein externes oder integriertes Steuergerät. Alternativ können die Systeme auch direkt über eine SPS angesteuert werden, wodurch sie sich nahtlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen.

Scribe marker

Was ist Ritzmarkieren?

Ritzmarkieren lässt sich einfach verstehen: Man kann es sich vorstellen, als würde man mit einer spitzen Nadel oder einem Nagel eine Linie in Metall oder Kunststoff ritzen. Genau nach diesem Prinzip arbeitet das Verfahren – nur deutlich präziser und automatisch gesteuert. Eine sehr harte Spitze wird mit konstantem Druck über die Oberfläche geführt und zieht dabei eine feine, durchgehende Linie. Aus diesen Linien entstehen Buchstaben, Zahlen, Logos oder Kennzeichnungen. Im Unterschied zum Nadelprägen, bei dem einzelne Punkte gesetzt werden, entsteht hier eine saubere, kontinuierliche Linienmarkierung.

Technisch gesehen drückt eine Hartmetall- oder Diamantspitze auf das Werkstück, während ein Antriebssystem sie exakt über die Oberfläche bewegt. Dabei wird das Material leicht verdrängt, sodass eine dauerhafte Gravurlinie entsteht. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Metalle wie Stahl, Edelstahl und Aluminium, funktioniert aber auch auf beschichteten Oberflächen und verschiedenen Kunststoffen.

Ritzmarkieren wird häufig eingesetzt, wenn eine sehr gut lesbare und optisch hochwertige Kennzeichnung gewünscht ist. Die Markierung ist dauerhaft und abriebfest, wirkt zugleich dekorativ und entsteht deutlich leiser als beim Nadelprägen. Typische Anwendungen finden sich auf Typenschildern, Frontplatten, Edelstahlgehäusen, Werkzeugen oder Bauteilen, bei denen eine sichtbare und hochwertige Beschriftung gefordert ist.

Kurz gesagt: Beim Ritzmarkieren zieht eine harte Spitze präzise Linien in das Material und erzeugt so eine saubere, dauerhafte und gut lesbare Kennzeichnung.

Industrieller Ritzmarkierer InScribe

Was ist ein Ritzpräger?

Ritzpräger sind die Geräte, mit denen das Ritzmarkieren umgesetzt wird. Sie werden stationär eingesetzt und sind darauf ausgelegt, präzise und gleichmäßige Linienmarkierungen auf Werkstücken zu erzeugen. Im Gegensatz zu Nadelprägern gibt es Ritzpräger nicht in portabler Ausführung, da das Verfahren eine stabile Führung und eine konstante Anpresskraft erfordert, um saubere und gleichmäßige Linien zu erzielen.

Die Markierung erfolgt mithilfe einer Hartmetall- oder Diamantspitze, die mit Druckluft auf die Oberfläche gedrückt und anschließend kontrolliert über das Werkstück geführt wird. Durch diese Bewegung entsteht eine feine, durchgehende Gravurlinie. Das Ergebnis ist eine besonders gut lesbare und optisch hochwertige Kennzeichnung.

Ritzpräger werden häufig in Fertigungsumgebungen eingesetzt, in denen eine leise Arbeitsweise, hohe Schriftqualität und dauerhafte Markierungen gefragt sind. Typische Anwendungen finden sich auf Typenschildern, Frontplatten, Edelstahlgehäusen oder hochwertigen Bauteilen mit sichtbarer Beschriftung.

Neben klassischen Werkstatt- und Stationärsystemen stehen auch Ausführungen für den Einsatz in automatisierten Produktionslinien zur Verfügung. Diese Integrationslösungen werden fest in Anlagen eingebaut und ermöglichen eine reproduzierbare Kennzeichnung direkt im Fertigungsprozess.

Die Ansteuerung erfolgt über ein integriertes oder externes Steuergerät; zudem lassen sich die Systeme problemlos in automatisierte Anlagen integrieren und über eine SPS steuern. Dadurch eignen sich Ritzpräger ideal für reproduzierbare Markierprozesse in der industriellen Serienfertigung.

Dienstleistung Lohnkennzeichnung

Was ist Prägen?

Prägen oder Tiefprägen lässt sich leicht verstehen, wenn man an einen Stempel im Pass denkt: Wird der Stempel fest auf das Papier gedrückt, bleibt eine dauerhafte Vertiefung zurück. Genau nach diesem Prinzip funktioniert das Verfahren in der industriellen Kennzeichnung. Ein geformtes Werkzeug – die Matrize oder der Prägestempel – wird mit hoher Kraft in das Material gedrückt. Dabei wird die Oberfläche plastisch verformt, sodass Buchstaben, Zahlen oder Symbole als tiefe, dauerhaft sichtbare Vertiefung entstehen.

Im Gegensatz zu aufgedruckten oder gelaserten Markierungen entsteht die Kennzeichnung nicht nur oberflächlich, sondern als echte Materialverformung. Dadurch bleibt sie auch unter extremen Bedingungen klar erkennbar. Hitze, Schmutz, Korrosionsbelastung oder mechanischer Abrieb können die Prägung kaum beeinträchtigen. Besonders Metalle wie Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Messing eignen sich sehr gut für dieses Verfahren.

Tiefgeprägte Kennzeichnungen werden überall dort eingesetzt, wo maximale Haltbarkeit und Manipulationssich erheit gefordert sind. Typische Anwendungen sind Typenschilder, Fahrzeug-Identnummern, Druckbehälterkennzeichnungen, Energieanlagen, Schiffbaukomponenten oder langlebige Industriegüter.

Kurz gesagt: Beim Prägen wird ein geformtes Werkzeug mit großer Kraft in das Material gedrückt, wodurch eine tiefe, dauerhafte und extrem widerstandsfähige Kennzeichnung entsteht.

Prägestempel

Was ist ein Prägestempel?

Prägestempel und Schlagstempel sind zentrale Elemente der dauerhaften industriellen Kennzeichnung. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Informationen nicht nur sichtbar, sondern auch langfristig beständig und manipulationssicher in ein Material eingebracht werden müssen. Anders als bei Druck- oder Laserbeschriftungen entsteht die Kennzeichnung durch plastische Verformung: Das Material wird unter hoher Kraft verdrängt, sodass eine erhabene oder vertiefte Prägung entsteht.

Ein Prägestempel trägt das spiegelverkehrte Schriftbild, Logos oder Symbole in erhabener Form. Wird er mit Druck in das Werkstück gepresst, überträgt sich die Kontur dauerhaft auf die Oberfläche. Je nach Anwendung kommen Einzelstempel, Typenstempel oder komplette Prägewerkzeuge zum Einsatz. Während Einzel- oder Handstempel häufig für einfache Kennzeichnungen verwendet werden, ermöglichen mehrstellige Typenhalter oder Prägewerkzeuge die gleichzeitige Übertragung kompletter Informationen wie Materialkennzeichnungen, Herstellerdaten oder Prüfsiegel.

Prägewerkzeuge bestehen in der Regel aus gehärtetem Werkzeugstahl, um den hohen Kräften und der Dauerbelastung standzuhalten. Für besondere Anforderungen – etwa hohe Stückzahlen, abrasive Werkstoffe oder extreme Einsatzbedingungen – werden spezielle Beschichtungen oder Hartmetallausführungen eingesetzt, um Standzeiten und Prägequalität zu maximieren.

Typische Anwendungen finden sich in der Metallverarbeitung, im Anlagen- und Maschinenbau sowie in sicherheitsrelevanten Bereichen. Dazu zählen Typenschilder, Druckbehälterkennzeichnungen, Kennzeichnungen in der Energie- und Transporttechnik oder die Prägung von Edelmetallen und Barren. Überall dort, wo Normen, Rückverfolgbarkeit oder Fälschungssicherheit eine Rolle spielen, bieten Prägewerkzeuge eine bewährte und äußerst robuste Lösung.

Kurz gesagt: Prägewerkzeuge und Prägestempel ermöglichen eine tiefe, dauerhafte und manipulationssichere Kennzeichnung durch gezielte Materialverformung – zuverlässig, langlebig und industrieweit bewährt.

pneumo-hydraulische Prägepresse mit Zweihandbedienung

Was ist eine Prägepresse?

Prägepressen lassen sich gut als besonders kraftvolle, präzise Stempelmaschinen verstehen. Sie drücken einen Prägestempel mit Buchstaben, Zahlen oder Symbolen in ein Werkstück, sodass eine tiefe und dauerhafte Kennzeichnung entsteht. Je nachdem, wie die benötigte Kraft erzeugt und übertragen wird, unterscheidet man verschiedene Bauarten – darunter pneumo-hydraulische Prägepressen, Federschlagpressen und Kniehebelpressen.

Bei pneumo-hydraulischen Prägepressen wird Druckluft genutzt, um ein Hydrauliksystem anzutreiben. Dieses verstärkt die Kraft und überträgt sie gleichmäßig auf den Prägestempel. Dadurch entsteht eine sehr hohe und gleichzeitig kontrollierte Presskraft. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige, tiefe Prägung mit hoher Wiederholgenauigkeit. Diese Pressen werden häufig eingesetzt, wenn robuste und normgerechte Kennzeichnungen erforderlich sind, etwa auf Typenschildern, sicherheitsrelevanten Bauteilen oder Metallplatten.

Federschlagpressen arbeiten nach einem anderen Prinzip: Eine gespannte Feder speichert Energie, die beim Auslösen schlagartig freigesetzt wird. Der Prägestempel trifft mit einem kurzen, kräftigen Impakt auf das Werkstück und erzeugt die Prägung. Dieses Verfahren eignet sich besonders für schnelle Einzelprägungen oder kleinere Serien, bei denen eine kompakte Bauweise und einfache Handhabung gefragt sind.

Bei Kniehebelpressen wird die Kraft mechanisch über ein Hebelsystem verstärkt. Kurz vor dem unteren Totpunkt vervielfacht der Kniehebel die eingesetzte Kraft, sodass mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand eine sehr hohe Presskraft entsteht. Diese Bauart ermöglicht präzise, reproduzierbare Prägungen und wird häufig in Werkstätten oder bei mittleren Stückzahlen eingesetzt.

Alle drei Pressentypen verfolgen dasselbe Ziel: Sie verformen das Material gezielt, um eine dauerhafte und widerstandsfähige Kennzeichnung zu erzeugen. Der Unterschied liegt in der Art der Krafterzeugung, der Geschwindigkeit und der typischen Anwendung. Während pneumo-hydraulische Pressen maximale Kontrolle und gleichmäßige Ergebnisse liefern, punkten Federschlagpressen durch Schnelligkeit und Einfachheit, und Kniehebelpressen bieten eine robuste mechanische Lösung mit hoher Präzision.

Laser wird im Labor erzeugt. Eine Frau schaut sich dies genauer an.

Was ist Laser?

Ein Laser lässt sich am einfachsten als ein extrem gebündelter, sehr präziser Lichtstrahl verstehen. Das Wort „Laser“ ist dabei eine Abkürzung und steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, also die Verstärkung von Licht durch stimulierte Strahlungsemission. Vereinfacht bedeutet das: Licht wird im Inneren des Geräts erzeugt, verstärkt und zu einem sehr konzentrierten Strahl gebündelt.

Während normales Licht sich in alle Richtungen ausbreitet, wird Laserlicht auf einen winzigen Punkt fokussiert. Dadurch entsteht an dieser Stelle sehr viel Energie. Trifft dieser Lichtpunkt auf ein Material, kann er es gezielt erwärmen, verfärben, schmelzen oder minimal verdampfen – je nach Einstellung und Material.

In der industriellen Kennzeichnung wird dieser gebündelte Lichtstrahl wie ein unsichtbarer Stift eingesetzt. Der Laser bewegt sich computergesteuert über die Oberfläche eines Werkstücks und verändert sie gezielt, sodass Buchstaben, Zahlen, Logos oder Codes entstehen. Da dabei kein Werkzeug das Material berührt, entsteht kein Verschleiß und auch empfindliche Bauteile lassen sich präzise beschriften.

Laser können auf vielen Materialien eingesetzt werden, darunter Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik oder organische Stoffe. Die erzeugten Markierungen sind dauerhaft, abriebfest und widerstehen Hitze, Chemikalien und Witterungseinflüssen. Gleichzeitig ermöglicht die Technologie sehr feine Details und maschinenlesbare Codes für moderne Rückverfolgbarkeitssysteme.

Kurz gesagt: Ein Laser bündelt und verstärkt Licht zu einem hochenergetischen Punkt und nutzt diese Energie, um Materialien präzise und dauerhaft zu markieren – kontaktlos, sauber und äußerst genau.

stirnseitige Markierung per Laser

Was ist Lasermarkieren?

Ein Laser zur Kennzeichnung funktioniert wie ein extrem feiner, unsichtbarer Stift aus Licht. Statt Farbe aufzutragen oder Material mechanisch zu bearbeiten, bündelt das Gerät einen hochenergetischen Lichtstrahl und lenkt ihn präzise über die Oberfläche eines Werkstücks. Dort erhitzt der Strahl das Material für den Bruchteil einer Sekunde so stark, dass sich die Oberfläche gezielt verändert. Je nach Einstellung kann sie sich verfärben, leicht aufschäumen oder minimal vertiefen. Auf diese Weise entstehen gut lesbare Beschriftungen, Logos oder maschinenlesbare Codes.

Da der Laser berührungslos arbeitet, entsteht kein Werkzeugverschleiß und auch empfindliche Bauteile lassen sich zuverlässig kennzeichnen. Die Markierungen sind dauerhaft, abriebfest und widerstehen Hitze, Chemikalien und Witterungseinflüssen. Je nach Lasertyp lassen sich Metalle, Kunststoffe, Keramik, Glas oder organische Materialien markieren.

In der industriellen Praxis wird die Laserkennzeichnung eingesetzt, wenn Präzision, Geschwindigkeit und dauerhafte Lesbarkeit gefragt sind. Typische Anwendungen sind Seriennummern auf Bauteilen, Typenschilder, Markenlogos oder DataMatrix-Codes zur Rückverfolgbarkeit in modernen Produktionsprozessen.

Kurz gesagt: Bei der Laserkennzeichnung schreibt ein hochpräziser Lichtstrahl Informationen dauerhaft in die Oberfläche eines Materials – kontaktlos, sauber und extrem genau.

Prinzip eines Faserlasers

Was ist ein Faserlaser?

Ein Faserlaser zur Kennzeichnung funktioniert im Grunde wie ein extrem präziser, unsichtbarer Lichtstift. Statt Tinte zu verwenden, bündelt er hochenergetisches Licht und lenkt es punktgenau auf die Oberfläche eines Werkstücks. Dort erhitzt der Laserstrahl das Material für einen winzigen Moment so stark, dass sich die Oberfläche verändert. Je nach Einstellung entsteht dabei eine dunkle Markierung, eine helle Gravur oder eine feine Struktur. Auf diese Weise können Buchstaben, Zahlen, Logos oder DataMatrix-Codes erzeugt werden – sauber, dauerhaft und ohne direkten Kontakt.

Der Name „Faserlaser“ stammt von der Glasfaser im Inneren des Geräts, durch die das Laserlicht geleitet und verstärkt wird. Dadurch arbeitet das System besonders effizient, präzise und nahezu wartungsfrei. Da kein Werkzeug das Material berührt, entsteht kaum Verschleiß, und auch empfindliche Bauteile lassen sich zuverlässig kennzeichnen.

Faserlaser eignen sich besonders für Metalle wie Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Messing, können aber auch viele technische Kunststoffe markieren. Die erzeugten Markierungen sind abriebfest, chemikalienbeständig und bleiben selbst unter Hitze oder rauen Umgebungsbedingungen gut lesbar.

In der Industrie werden Faserlaser überall dort eingesetzt, wo Geschwindigkeit, Präzise und dauerhafte Kennzeichnung gefragt sind. Typische Anwendungen sind Seriennummern auf Bauteilen, Typenschilder, Logos, sowie DataMatrix-Codes für die Rückverfolgbarkeit in modernen Industrie-4.0-Prozessen.

Kurz gesagt: Ein Faserlaser markiert Materialien mit einem hochpräzisen Lichtstrahl und erzeugt so dauerhafte Beschriftungen – schnell, kontaktlos und extrem genau.

Prinzip eines CO2-Lasers

Was ist ein CO²-Laser?

Ein CO₂-Laser zur Kennzeichnung funktioniert wie ein sehr präziser Lichtstift, der mit Wärme arbeitet. Statt Farbe aufzutragen oder Material mechanisch zu bearbeiten, erzeugt das Gerät einen unsichtbaren Infrarot-Lichtstrahl, der gezielt auf die Oberfläche eines Werkstücks gelenkt wird. Trifft dieser Strahl auf das Material, erwärmt er es für einen winzigen Moment so stark, dass sich die Oberfläche verändert. Je nach Einstellung wird sie dunkler, heller, leicht aufgeschäumt oder fein graviert. So entstehen Beschriftungen, Logos oder Codes – sauber und dauerhaft.

CO₂-Laser eignen sich besonders für organische und nichtmetallische Materialien. Dazu zählen Kunststoffe, Holz, Papier, Karton, Glas, Gummi oder Folien. Deshalb werden sie häufig in der Verpackungs-, Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie eingesetzt, etwa für Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern oder Produktinformationen.

Da der Laser berührungslos arbeitet, entsteht kein Werkzeugverschleiß und auch empfindliche Materialien lassen sich schnell und präzise kennzeichnen. Die Markierung ist wischfest und bleibt unter normalen Einsatzbedingungen gut lesbar.

Kurz gesagt: Ein CO₂-Laser markiert Materialien mit einem unsichtbaren Wärmestrahl und erzeugt so dauerhafte Beschriftungen – schnell, kontaktlos und ideal für Kunststoffe und Verpackungen.

Prinzip eines UV-Lasers

Was ist ein UV-Laser?

Ein UV-Laser zur Kennzeichnung lässt sich wie ein besonders feiner „kalter Lichtstift“ vorstellen. Statt das Material stark zu erhitzen, arbeitet er mit ultraviolettem Licht, das die Oberfläche auf mikroskopischer Ebene verändert. Der Laserstrahl trifft für den Bruchteil einer Sekunde auf das Werkstück und sorgt dafür, dass sich die Oberfläche chemisch oder strukturell verändert. Dadurch entsteht eine klare, kontrastreiche Markierung, ohne dass das Material schmilzt oder verbrennt.

Gerade dieser sehr geringe Wärmeeintrag ist der große Vorteil des UV-Lasers. Empfindliche Kunststoffe, Folien, Glas oder beschichtete Oberflächen lassen sich kennzeichnen, ohne dass sie sich verformen, verfärben oder beschädigt werden. Deshalb wird diese Technologie häufig in der Pharma-, Medizin- und Elektronikindustrie eingesetzt, wo präzise und materialschonende Beschriftungen erforderlich sind.

Die Markierungen sind dauerhaft, abriebfest und auch bei sehr kleinen Schriftgrößen oder feinen Codes hervorragend lesbar. Selbst komplexe DataMatrix-Codes oder Mikrokennzeichnungen lassen sich zuverlässig erzeugen.

Kurz gesagt: Ein UV-Laser kennzeichnet Materialien mit besonders energiearmem, ultraviolettem Licht und erzeugt präzise, kontrastreiche Markierungen – ideal für empfindliche Materialien und höchste Qualitätsanforderungen.

Mobiler Ink Jet Drucker auf Kunststoffrohren

Was ist eine Farbmarkierung?

Farbmarkierung dient dazu, Produkte schnell sichtbar zu kennzeichnen – zum Beispiel mit einem Punkt, einer Linie, einem Symbol oder kurzen Texten. Man kann sich das wie einen Stempel oder einen Filzstift vorstellen, der Farbe auf die Oberfläche aufträgt. Zwei typische Verfahren dafür sind Inkjet-Markierung und Markierung mit Gummistempeln.

Bei der Inkjet-Farbmarkierung wird Farbe berührungslos aufgesprüht. Eine Düse erzeugt winzige Tintentröpfchen, die gezielt auf das Produkt gelenkt werden. So lassen sich Markierungen im laufenden Produktionsprozess aufbringen, selbst wenn sich die Teile schnell auf einem Förderband bewegen. Die Farbe trocknet in Sekunden und haftet auf vielen Materialien wie Metall, Kunststoff, Glas oder Karton. Inkjet eignet sich besonders, wenn hohe Stückzahlen, wechselnde Inhalte oder automatisierte Prozesse gefragt sind.

Die Markierung mit Gummistempeln funktioniert deutlich einfacher und mechanisch. Ein Stempel mit erhabener Schrift oder einem Symbol wird in Farbe getränkt und anschließend auf das Werkstück gedrückt. Dabei überträgt sich das Motiv direkt auf die Oberfläche. Dieses Verfahren ist kostengünstig, unkompliziert und ideal für manuelle Arbeitsplätze oder kleinere Stückzahlen.

Beide Methoden verfolgen dasselbe Ziel: eine gut sichtbare Farbkennzeichnung. Während Inkjet für Geschwindigkeit, Automatik und flexible Inhalte steht, bietet der Gummistempel eine einfache und bewährte Lösung für manuelle Anwendungen.

Kurz gesagt: Farbmarkierung bringt sichtbare Informationen mit Farbe auf ein Produkt – entweder kontaktlos und automatisch per Inkjet oder klassisch durch Aufdrücken eines eingefärbten Gummistempels.

Continuous Inkjet

Was ist ein CJI?

Continuous Inkjet, kurz CIJ, kann man sich wie einen extrem schnellen, berührungslosen Filzstift vorstellen. Statt mit einer Spitze zu schreiben, spritzt das Gerät einen kontinuierlichen, sehr feinen Tintenstrahl aus einer Düse. Dieser Strahl wird in winzige Tropfen aufgeteilt, die elektrisch gesteuert genau dorthin gelenkt werden, wo später Zeichen erscheinen sollen. Tropfen, die nicht benötigt werden, fliegen zurück in den Kreislauf und werden wiederverwendet. So entsteht Schrift oder ein Code, ohne dass das Produkt berührt wird.

Da der Tintenstrahl permanent fließt und die Tropfen in hoher Geschwindigkeit erzeugt werden, eignet sich CIJ besonders für schnelle Produktionslinien. Selbst Produkte, die sich schnell auf einem Förderband bewegen, können zuverlässig mit Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern oder Barcodes versehen werden. Die Tinte trocknet in Sekundenbruchteilen und haftet auf vielen Materialien wie Kunststoff, Glas, Metall oder Verpackungsfolien.

Ein großer Vorteil des Verfahrens ist seine Flexibilität und Geschwindigkeit. Gleichzeitig ist es robust gegenüber Staub, Feuchtigkeit und Produktionsumgebungen mit hohen Taktraten. Deshalb wird CIJ häufig in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in der Pharma- und Kosmetikproduktion sowie in der Kabel-, Elektronik- und Verpackungsindustrie eingesetzt.

Kurz gesagt: Beim Continuous Inkjet schreibt ein feiner, kontinuierlicher Tintenstrahl Informationen auf Produkte – schnell, berührungslos und ideal für laufende Produktionsprozesse.

Wir können in diesem Bereich die Firma EBS Inkjet Systeme GmbH empfehlen.

Mobiler Ink Jet Drucker

Was ist ein TIJ?

Thermal Inkjet, kurz TIJ, lässt sich am besten wie ein sehr präziser Tintenstrahldrucker vorstellen, den man aus dem Büro kennt – nur dass er direkt auf Produkte druckt. Im Inneren der Druckpatrone befinden sich winzige Heizelemente. Diese erhitzen die Tinte für einen winzigen Moment, wodurch sich eine kleine Dampfblase bildet. Der entstehende Druck schleudert einen exakt dosierten Tintentröpfchenstoß aus der Düse auf die Oberfläche. So entstehen gestochen scharfe Buchstaben, Barcodes oder Logos.

Da jeder Tropfen präzise erzeugt wird, liefert TIJ eine sehr hohe Druckauflösung und saubere Konturen. Das Verfahren arbeitet berührungslos und eignet sich für viele Materialien wie Karton, Papier, Kunststoff, Folien oder beschichtete Oberflächen. Die Tinte trocknet schnell und sorgt für gut lesbare Markierungen.

Ein großer Vorteil liegt im wartungsarmen Betrieb: Die Druckköpfe sind meist in den austauschbaren Patronen integriert. Wird die Patrone gewechselt, steht automatisch ein neuer Druckkopf zur Verfügung. Dadurch ist das System besonders einfach zu handhaben und ideal für Produktionsumgebungen mit häufig wechselnden Druckinhalten.

Das Thermal Inkjetgerät wird häufig in der Verpackungsindustrie, im Versand und in der Konsumgüterproduktion eingesetzt, etwa für Barcodes, Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern oder Produktinformationen.

Kurz gesagt: Beim Thermal Inkjet erzeugt Wärme winzige Tintentröpfchen, die präzise auf ein Produkt geschossen werden – für saubere, hochauflösende Kennzeichnungen direkt in der Produktion.

Mobiler Inkjet Drucker Handjet 260 für industrielle Kennzeichnung

Was ist ein DOD-Inkjet?

DOD-Inkjet, auch Großschrift-Inkjet genannt, lässt sich wie ein automatischer Farbsprüher mit sehr guter Zielgenauigkeit vorstellen. Statt einen feinen, kontinuierlichen Tintenstrahl zu erzeugen, spritzt das System nur dann Tintentröpfchen aus der Düse, wenn sie wirklich benötigt werden – daher der Name „Drop on Demand“. Die Tropfen werden gezielt auf die Oberfläche geschossen und bilden gut sichtbare Punkte, aus denen große Buchstaben, Zahlen oder Symboldarstellungen entstehen.

Dieses Verfahren wird eingesetzt, wenn Markierungen aus größerer Entfernung gut lesbar sein müssen. Typische Anwendungen sind Beschriftungen auf Kartons, Versandverpackungen, Paletten oder Baustoffen. Die Schrift ist deutlich größer als bei klassischen Inkjet-Systemen und bleibt auch in Lagerhallen oder im Logistikbereich aus mehreren Metern Entfernung gut erkennbar.

Das DOD-Großschrift-Inkjetgerät arbeitet berührungslos und eignet sich für raue Industrieumgebungen. Er kann auf unterschiedlichsten Oberflächen wie Wellpappe, Holz, Beton, Metall oder Kunststoff drucken. Die verwendeten Tinten sind meist schnell trocknend und für industrielle Bedingungen ausgelegt.

Kurz gesagt: Beim DOD- bzw. Großschrift-Inkjet werden Tintentröpfchen gezielt auf ein Produkt gesprüht, um große, gut sichtbare Kennzeichnungen zu erzeugen – ideal für Verpackungen, Logistik und Lagerkennzeichnungen.

Typenschild Daimler

Was ist ein Typenschild?

Typenschilder aus Metall oder Kunststoff kann man sich wie den „Personalausweis“ einer Maschine oder eines Bauteils vorstellen. Sie tragen wichtige Informationen wie Hersteller, Seriennummer, technische Daten, Prüfzeichen oder Zulassungen und sorgen dafür, dass ein Produkt eindeutig identifiziert werden kann. Statt direkt in das Bauteil zu markieren, werden diese Informationen auf einem separaten Schild angebracht, das fest mit dem Produkt verbunden wird.

Metall-Typenschilder bestehen häufig aus Aluminium, Edelstahl oder Messing. Sie sind besonders robust und widerstehen Hitze, Chemischen Einflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung. Die Beschriftung kann eingeprägt, graviert, gelasert oder geätzt sein und bleibt auch nach vielen Jahren gut lesbar. Deshalb werden Metallschilder vor allem im Maschinenbau, in der Energietechnik oder in anspruchsvollen Industrieumgebungen eingesetzt.

Typenschilder aus Kunststoff sind leichter und oft kostengünstiger herzustellen. Sie können bedruckt oder laserbeschriftet werden und bieten eine gute Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und vielen Chemikalien. Aufgrund ihrer Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten werden sie häufig in der Elektroindustrie, im Gerätebau oder bei Innenanwendungen verwendet.

Typenschilder enthalten nicht nur Text, sondern zunehmend auch Barcodes oder DataMatrix-Codes. Diese ermöglichen eine schnelle digitale Erfassung und unterstützen Rückverfolgbarkeit sowie Wartungs- und Serviceprozesse.

Kurz gesagt: Typenschilder liefern alle wichtigen Identitäts- und technischen Informationen eines Produkts auf einen Blick – langlebig, normgerecht und unverzichtbar für Industrie, Service und Dokumentation.

Schilderlaser Front Links

Was ist ein Typenschildprägegerät?

Ein Typenschildprägegerät dient dazu, Informationen wie Hersteller, Seriennummer, technische Daten oder Prüfzeichen dauerhaft auf ein Typenschild aufzubringen. Man kann es sich wie eine spezielle „Beschriftungsstation“ vorstellen, die sicherstellt, dass jedes Schild klar lesbar und dauerhaft gekennzeichnet ist. Je nach Anforderung kommen dabei unterschiedliche Technologien zum Einsatz, darunter Nadelpräger, Schilderprägegeräte und Beschriftungslaser.

Beim Einsatz eines Nadelprägers schlägt eine harte Nadel viele kleine Punkte in die Oberfläche des Metallschilds. Aus diesen Punkten entstehen Buchstaben, Zahlen oder DataMatrix-Codes. Die Markierung ist tief, abriebfest und auch nach Jahren noch gut lesbar. Dieses Verfahren eignet sich besonders für industrielle Typenschilder aus Aluminium oder Edelstahl, bei denen Robustheit und Rückverfolgbarkeit entscheidend sind.

Schilderprägegeräte arbeiten nach dem klassischen Prägeprinzip. Ein Prägestempel drückt Zeichen mit hoher Kraft in das Schildmaterial und erzeugt eine deutlich fühlbare Vertiefung. Diese Art der Kennzeichnung ist extrem widerstandsfähig gegen Witterung, Chemikalien und mechanische Beanspruchung. Sie wird häufig eingesetzt, wenn Normen oder Sicherheitsvorschriften eine besonders dauerhafte Kennzeichnung verlangen.

Ein Beschriftungslaser bringt die Informationen kontaktlos auf das Typenschild auf. Ein präziser Lichtstrahl verändert gezielt die Oberfläche und erzeugt kontrastreiche Schrift oder Codes. Die Beschriftung ist sauber, dauerhaft und ermöglicht sehr feine Details sowie Logos oder maschinenlesbare Codes. Laserbeschriftung wird bevorzugt eingesetzt, wenn eine hochwertige Optik, hohe Flexibilität oder automatisierte Serienfertigung gefragt ist.

Alle drei Verfahren verfolgen dasselbe Ziel: eine klare, dauerhafte und normgerechte Kennzeichnung von Typenschildern. Während Nadelprägen durch Robustheit und Codefähigkeit überzeugt, bietet die klassische Prägung maximale Beständigkeit, und der Laser ermöglicht präzise, kontaktlose Beschriftungen mit hoher Detailtreue.

Typenschilder Geätzt

Was ist elektrochemisches Ätzen?

Elektrochemisches Ätzen zur Kennzeichnung lässt sich gut als kontrolliertes „Anätzen“ der Oberfläche verstehen. Statt mit einem Werkzeug zu ritzen oder mit Licht zu arbeiten, wird das Material mithilfe von Strom und einer speziellen Elektrolytflüssigkeit gezielt verändert. Dabei wird eine Schablone mit dem gewünschten Text oder Logo auf das Werkstück gelegt. Anschließend wird ein Elektrolyt aufgetragen und eine Elektrode aufgesetzt. Fließt Strom, reagiert die Oberfläche genau an den freiliegenden Stellen der Schablone. Das Material wird dort minimal abgetragen oder dunkel verfärbt – und die Markierung entsteht.

Dieser Prozess dauert nur wenige Sekunden und erzeugt eine saubere, kontrastreiche Kennzeichnung ohne mechanische Belastung des Werkstücks. Je nach Einstellung kann die Markierung als dunkle Beschriftung erscheinen oder als leichte Vertiefung im Material. Da kaum Wärme entsteht, bleibt die Materialstruktur erhalten.

Elektrochemisches Ätzen eignet sich besonders für leitfähige Metalle wie Edelstahl, Stahl, Aluminium oder Messing. Es wird häufig für Typenschilder, medizinische Instrumente, Werkzeuge oder Bauteile eingesetzt, bei denen eine präzise und korrosionsbeständige Kennzeichnung erforderlich ist.

Ein großer Vorteil ist die hohe Detailgenauigkeit. Selbst feine Logos, kleine Schriftgrößen oder komplexe Codes lassen sich sauber darstellen. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche glatt und hygienisch, was das Verfahren besonders interessant für die Lebensmittel- und Medizintechnik macht.

Kurz gesagt: Beim elektrochemischen Ätzen wird mithilfe von Strom und Elektrolyt gezielt Material an der Oberfläche verändert, sodass eine dauerhafte und präzise Kennzeichnung entsteht – sauber, materialschonend und ideal für Metalloberflächen.

Für dieses Verfahren können wir Firma Ätztechnik Herbert Caspers GmbH & Co. KG in Solingen empfehlen. 

Siebdruck

Was ist Siebdruck / Tampondruck?

Siebdruck und Tampondruck sind Verfahren, mit denen Farbe sauber und präzise auf Produkte übertragen wird. Man kann sie sich wie sehr kontrollierte Stempeltechniken vorstellen: Statt von Hand zu drucken, sorgt ein technisches System dafür, dass Logos, Schriftzüge oder Symmetrien gleichmäßig und wiederholgenau auf Oberflächen erscheinen.

Beim Siebdruck wird Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe – das „Sieb“ – auf das Werkstück gedrückt. Bestimmte Bereiche des Siebs sind abgedeckt, sodass die Farbe nur dort hindurchtritt, wo später das Motiv sichtbar sein soll. Das Ergebnis ist eine deckende, gleichmäßige Farbschicht mit hoher Beständigkeit. Siebdruck eignet sich besonders für flache oder leicht gewölbte Oberflächen und wird häufig für Frontplatten, Gehäusebeschriftungen, Schilder oder dekorative Elemente eingesetzt.

Der Tampondruck funktioniert anders: Hier nimmt ein elastischer Silikontampon die Farbe von einer gravierten Druckplatte auf und überträgt sie auf das Werkstück. Da sich der weiche Tampon an unterschiedliche Formen anpassen kann, lassen sich auch unebene, gebogene oder strukturierte Oberflächen präzise bedrucken. Dieses Verfahren wird häufig für kleine Bauteile, Bedienelemente, Werbeartikel oder komplex geformte Produkte verwendet.

Beide Verfahren liefern kontrastreiche und gut haftende Markierungen. Während der Siebdruck ideal für größere Flächen und hohe Farbschichtstärken ist, spielt der Tampondruck seine Stärken bei detailreichen Motiven und schwierigen Geometrien aus.

Kurz gesagt: Siebdruck und Tampondruck übertragen Farbe präzise auf Produkte – entweder durch ein Schablonensieb für flache Flächen oder mithilfe eines flexiblen Tampons für unebene Formen.

Sollte Ihre Frage in dieser FAQ nicht beantwortet sein, kontaktieren Sie uns gerne direkt. So erhalten Sie schnell eine individuelle Antwort.

Röltgen Marking Systems

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