Die Bauteilkennzeichnung Aeronautik stellt besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Rückverfolgbarkeit und Qualität. In der Aeronautik und im Flugzeugbau ist die eindeutige Kennzeichnung von Bauteilen unverzichtbar, da Luftfahrtkomponenten extremen Belastungen und langen Lebenszyklen ausgesetzt sind.
Als Zulieferer für die Luft- und Raumfahrt – sowie für angrenzende Branchen wie Automotive – ist eine normgerechte Bauteilkennzeichnung in der Aeronautik entscheidend. Nur durch die Einhaltung internationaler Markierungsstandards lassen sich Bauteile zuverlässig in Produktions-, Wartungs- und Logistikprozesse integrieren.

Wichtige Standards für die Bauteilkennzeichnung in der Aeronautik
Röltgen unterstützt Unternehmen aus Aeronautik, Flugzeugbau und Automotive bei der Umsetzung international anerkannter Standards für die Bauteilkennzeichnung Aeronautik, darunter:
US Department of Defence (DoD) – UID Standards
Airline Industry (ATA, A4A) Spec 2000
AIM-DPM (Automatic Identification & Mobility Association)
SAE International AS9132
Rolls-Royce JES131 & RRES90003
ISO/IEC TR 29158
👉 Weiterführende Informationen zur industriellen Kennzeichnung finden Sie auch auf unserer Produktseite
Aeronautik-Normen im Überblick
SAE International AS9132 – Bauteilkennzeichnung Aeronautik mit Data Matrix
Der Standard AS9132, herausgegeben von der International Aerospace Quality Group (IAQG), definiert Prozessanforderungen für die 2D-Data-Matrix-Bauteilkennzeichnung in der Aeronautik auf metallischen Bauteilen.
Festgelegt werden unter anderem:
Punktgröße und Punktabstand
maximale Winkelverzerrung
Kontrast und Lesbarkeit
Ziel ist es, eine zuverlässige Verifikation aller Data-Matrix-Codes im modernen Flugzeugbau sicherzustellen.
Airline Industry Spec 2000 (ATA / A4A)
Die Spec 2000 wurde entwickelt, um Lieferketten und digitale Prozesse in der Aeronautik zu vereinheitlichen. Sie ist eng mit der Bauteilkennzeichnung Aeronautik verknüpft, da sie eindeutige Identifikations- und Datenstandards vorgibt.
Sie dient als globaler Standard für:
E-Business-Prozesse
Ersatzteilmanagement
Logistik und technische Dokumentation
🔗 Weitere Informationen zur Spec 2000 finden Sie bei der Airlines for America (A4A).
Rolls-Royce JES131 & RRES90003 – Kennzeichnung im Flugzeugbau
Diese Rolls-Royce-spezifischen Standards definieren präzise Anforderungen an die Bauteilkennzeichnung im Flugzeugbau, darunter:
Art der Kennzeichnung
Position der Markierung
zulässige Technologien (Klartext, 1D- & 2D-Codes)
Sie gelten für alle Komponenten, die in Rolls-Royce-Triebwerken eingesetzt werden.
ISO/IEC TR 29158 – Qualitätsbewertung für Aeronautik & Automotive
Der ISO-Standard TR 29158 ist branchenübergreifend relevant – sowohl für die Bauteilkennzeichnung Aeronautik, als auch für Automotive- und militärische Anwendungen.
Er beschreibt ein Qualitätsbewertungssystem für Data-Matrix-Codes mit fünf Bewertungsstufen:
Grad 0: Nicht lesbar (Fail)
Grad 1–4: Mindestanforderung bis sehr hohe Qualität
Laser- und nadelgeprägte Markierungen sind vollständig abgedeckt.
AIM-DPM – Direct Part Marking in der Aeronautik
Der AIM-DPM-Standard erweitert bestehende ISO-Vorgaben und definiert zusätzliche Anforderungen an die Direct Part Marking Bauteilkennzeichnung Aeronautik, insbesondere hinsichtlich:
Markierverfahren
Materialeigenschaften
Dauerhaftigkeit und Lesbarkeit
Besonders im Flugzeugbau sorgt AIM-DPM für maximale Prozesssicherheit.
Normkonforme Bauteilkennzeichnung Aeronautik mit Röltgen
Röltgen bietet leistungsstarke Lösungen für die Bauteilkennzeichnung in der Aeronautik, im Flugzeugbau und im Automotive-Bereich.
Unsere Markiersysteme ermöglichen:
permanente und normkonforme Kennzeichnungen
einfache Integration in bestehende Produktionslinien
automatisierte Prozesse für hohe Stückzahlen
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Darüber hinaus entwickeln wir maßgeschneiderte Markierlösungen, exakt abgestimmt auf Ihre Bauteile, Materialien und Branchenanforderungen.
